Luxus-Gut

Ich stelle fest, dass Dienstleistungen, die mit der Live-Präsenz der Teilnehmenden verbunden sind, wie Tanzkurse z.B., zu Luxus-Gütern geworden sind. Da die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt ist, die Raummiete jedoch gleich hoch geblieben ist, verdiene ich als Kursleiterin kaum etwas mit meinem Tanzkurs. Jetzt noch schlimmer, seitdem max. 4 Schüler mit mir erlaubt sind. Dem gleichbleibenden Aufwand nämlich der Vorbereitung und Ausführung des Kurses plus die Raummiete steht eine niedrigere Einnahmen-Summe (dadurch dass es weniger Teilnehmer sind) gegenüber. Die Einnahmen-Summe entsteht aus der Multiplukation der Teilnehmer-Gebühr und der Anzahl Teilnehmer. Um die Einnahmen-Summe gleich hoch zu halten wie vor der einschränkenden Massnahme, die die Anzahl der Teilnhmer auf 4 beschränkt, müsste nun eigentlich jeder Teilnehmer mehr dafür zahlen, dass er in den Präsenzunterricht gehen kann. Also seine Teilnahme-Gebühr wird erhöht. Und das kann heissen, 50% mehr als die gewohnte Investition. Wer also bisher z.B. 29 CHF für eine Stunde Tanzunterricht investiert hat, muss vielleicht mit 43,5 CHF pro Stunde rechnen. Eine ziemlich salzige Rechnung. Der Tanzkurs im Präsenzunterricht ist eben ein Luxusgut geworden.

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